Paddeln auf der Cèze / Rochegude – Le Courau

Abschnittsbeschreibungen und Links

Fakten

Land Frankreich
Region Massif Central
Schwierigkeit Wildwasser-Grad I Wildwasser-Grad II
Lage zw. 111m und 91m über NN
Länge 19km
Gefälle 21m (1‰)
Letzte Befahrung
Der Einstieg befindet sich an einer kleinen Mühle, die sich auf der gegenüberliegenden Seite des Flusses befindet. Ist hier das Wasser knapp, reicht es für die Befahrung der kommenden 20 Kilometer gerade noch aus. Der gesamte Fluss wird hier von einem Laubdach überspannt und erinnert an einen Mitteldeutschen Kleinfluss. Die Schwierigkeiten des gesamten Abschnitts liegen im Bereich der Wehre, die bei unserer Befahrung alle fahrbar waren. Teilweise sogar mit Bootsgassen ausgestattet sind.Die ersten circa 10 Kilometer verlaufen abseits von allen Strassen in der „Gorges de la Cèze“. Gleich zu Beginn der Fahrt befindet auf der rechten Seite eine kleine Grotte mit einer sehenswerten Quelle. Bis auf eine bei Hochwasser stark unterspülte Prallwand mit großen Auskolkungen (Warntafeln beachten) liegen die Schwierigkeiten des Abschnitts bei WW I (II), wobei immer mit Baumhindernissen und überhängendem Gestrüpp gerechnet werden muss.Kurz vor Montclus taucht am Berg die Route National auf. Dies ist das erste Zeichen der Zivilisation, die sich sogleich mit zwei Kurzhintereinanderfolgenden Wehren in Erinnerung ruft. Beide Wehre waren bei Mittelwasser mittig fahrbar. Nun fließt die Cèze im breiteren Tal, die Schwierigkeiten nehmen noch einmal ab. Nach einer langen rechtskurve taucht eine sehr flache Brücke auf, die zu einer malerisch gelegenen Mühle führt. Bei Hochwasser könnte diese und die folgende Brücke von Montclus auf Grund von Treibholz zu einem Problem werden. Dieses türmte sich Ostern 2004 mehrere Meter davor auf und ließ nur noch die Fahrt durch das rechte Brückentor zu.In Montclus kann die Fahrt linksufrig beendet werden. Den Ausstieg erreicht man in diesem Fall mit dem Auto, indem man in dem kleinen malerischen Ort quer über den Marktplatz und dann steil Richtung Fluss fährt.Auf den restlichen Kilometern fließt die Cèze in einem breiten Tal durch unberührte Waldlandschaft. Hier waren 2004 die Auswirkungen des Winterhochwassers besonders stark zu erkennen (Campingstühle 4 Meter über der Wasseroberfläche in den Bäumen). Diese Strecke ist sowohl Wassertechnisch wie Landschaftlich nicht so interessant und eine Beendigung der Fahrt in Montclus ist zu empfehlen.Der Ausstieg befindet sich nach dem folgenden Wehr (Bootsrutsche mit Querströmung) unter einer markanten Brücke.

Karte

Einstieg

Von Saint Jean de Maruejols et Avéjan kommend auf der D979 die Cèze überqueren und auf der Strasse bleiben. Kurz bevor es eine steile Rampe hochgeht wieder in Richtung Fluss abbiegen. Über einen Feldweg gelangt man direkt zum Fluss. In einem kleinen Waldstück befindet sich ein kleiner Wendehammer an dem man das Auto stehen lassen kann. (DKV-Flusskm: 58,2)
Ausstieg

Vom Einstieg erreicht man den Ausstieg über D979 und D167 über Méjannes Le Clap. Alleine diese Fahrt ist bereits die Paddeltour wert. Sie führt über eine Abenteuerliche Straße durch alte Wälder die komplett von Moosen überwuchert sind. Bereits die Fahrt lässt erahnen wie ausgestorben diese Gegend erst vom Fluss aus ist. Am Ende der D167 stößt man auf die D371, auf der man gleich darauf die Céze überquert. An dieser Stelle befindet sich der Ausstieg. Vom Fluss aus ist diese Stelle leicht an der markanten Brücke zu erkennen. (DKV-Flusskm: 77)
TrustedPaddler

Eingetragen von slueke

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Bilder der Cèze/Rochegude – Le Courau

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