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Quelle: Isar Aspekte
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Das Info-Defizit zur Isar kann jeder bei einer Reise nach München mal testen: Die Antworten dürften zu etwa 95 % meist sehr weit neben dem Quellgebiet im Tiroler Hinterautal liegen. Das nur nebenbei. Aber dies offensichtliche No-Know-how war Anlass für den Fernreise-Journalisten Pehlemann, sich über Jahre nicht nur mit Alaskas Natur-Großkalibern, sondern auch intensiv mit der kultivierten, renaturierten Isar zu beschäftigen.
Die Neuauflage von Juli 2010 ist total überarbeitet, nun auf stattliche 400 Abbildungen erweitert, samt Luftbildern für plastische Einblicke und historischen Karten zum Vergleich mit heute. Beste Ergänzung ist aber der neue topographische Atlas mit 14 Isarkarten 1:50.000 von der Quelle bis München sowie zur Mündung in die Donau. Das erspart den Kauf von fünf topo-Karten, mehr als das gesamte Buch kostet, nämlich weiterhin 19,80 Euro. Ein Quiz im Buch mit acht Frage-Antwort-Späßchen dürfte bei vielen für Stirnrunzeln sorgen. Ist aber nicht so wichtig, wie schon im Motto steht: „… man kann in seine kühlen Fluten fassen. Man kann’s aber auch bleiben lassen“. Take Isar easy… Interessant ist die weitgehend naturnahe oder aufgepäppelte Obere Isar wegen der auch in trockenen Jahren relativ reichlichen Wasserführung. Dem Sylvenstein-Speicher nordwestlich vom Achensee sei Dank. Ökologisch brachte er gegenüber dem Urzustand zwar Nachteile (im Buch nebenbei dokumentiert), aber der „Wasserhaushalt“ bis München wurde gleichmäßiger. |
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Quelle: Isar Aspekte
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Quelle: Isar Aspekte
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