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Quelle: Darin McQuoid
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Über 70 Bootstage durfte ich in den letzten 3 Monaten hier in Californien genießen. Jetzt wird es leider Zeit für mich aufzubrechen, da das nächte Abenteuer in Kanada vor der Tür steht.
Aber bevor ich mich auf den Weg mache, will ich mich ordentlich mit meiner letzten Mehrtagestour verabschieden: Fantasy Falls. Doch leider läuft nicht alles rund und meine Abschiedstour wird mehr zur Drama Tour. Kurz nach dem wir eingesetzt haben, bricht in der Gruppe schon das erste Paddel, darauf versenkt der Nächste seine 1000Euro teure Video-Kamera. Dann habe ich einen Stecker unter einen Baum, nachdem ich leichtsinnig und blind in einen Katarakt reingefahren bin. Ein Notausstieg folgt und ich kann mich glücklicherweise unversehrt auf den Baum retten: Glück gehabt. Dazu kommen sehr steinige, nicht schöne Stellen, da wir leider Niedrigwasser haben. Und dann fängt es auch noch an zu regnen. Meine euphorische Stimmung zu Beginn, ist gesunken und ich bin froh als wir das erste Camp erreichen. Foto: WW 5 mit einem kräftigen Gewitter im Rücken. Paddler Jonas Grünewald |
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Quelle: Jonas Grünewald
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Quelle: Jonas Grünewald
Der nächste startet viel besser: Sonnenschein, Granitrutschen und keine schlechten Geschehnisse. Ich genieße das herrlich WW in einer grandiosen Szeniere. Mühsam (Fantasy Falls ist mehr eine Expedition, als ein Vergnügungspark) suchen wir uns die Linien durch den Fluss und erarbeiten uns Rapid für Rapid.
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Quelle: Darin McQuoid
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Zum Glück haben wir Handy, und Satelliten-Notrufgeräte mit. Wir haben Glück im Unglück. Genau an dieser Stelle haben wir Handyempfang, da über die nächste Bergkuppe ein Skiresort ist. Mittels Notrufgerät können wir die Koordinaten unseres Standpunktes auf Handy senden und einen Helikopter verständigen. Und glücklicher weise sind die Helikopterrettungen von der kalifornischen Highwaypatrol auch noch umsonst.
Durch die präzisen Angaben erreicht der Helikopter 15 min später unsern Standort und kann glücklicherweise auch noch auf den riesigen Granitplatten landen. Ben wird ins nächste Krankenhaus geflogen. Foto: Stufen, Rutschen und schweres WW: typisch Fantasy, typisch Kalifornien Paddler: Jonas Grünewald |
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Quelle: Jonas Grünewald
ein etwas anderer Einsatz für die Highwaypatrol. Eine perfekte Landung auf GranitpLatten | ![]()
Quelle: Jonas Grünewald
Ben wird jetzt professionell betreut, nachdem wir ihm eine improvisierte Gelenkstütze gebastelt haben |
Die ersten Paddelzüge am nächsten Tag in der Gruppe sind sehr eigenartig. Es fehlt etwas. Es fehlt eine Person in der Gruppe. Ein komisches Gefühl.
Doch dies ist schnell vergessen, als sich der Bach wieder von seiner besten Seite zeigt, und wir zu den Wasserfällen kommen, die dieser Strecke den Namen gegeben haben: Fantasy Falls. Eine Kombination aus einem 10m und einem 5 m Fall. Und das in einer atemberaubenden Landschaft. Es ist wirklich „Fantasy“. Danach sind es nur noch ein paar recht knackige Stellen bis wir in den See erreichen und weitere 5 km auf dem See bis wir dann endlich am Ausstieg sind. Alle sind froh, als wir wohlbehalten diese kleine Expedition gemeistert haben. | ![]()
Quelle: Jonas Grünewald
Foto: Gegen Ende des 3. Tages: Fantasy Falls: atemberaubend!!! |